• Samstag , 13 August 2022
Berlin (EAST SEA) Montag, Mai 30th, 2022 / 18:16

Studie über Handelsbeziehung: Peking und Moskau rücken enger zusammen

Insbesondere Kleidung, Elektrogeräte und Maschinen exportierten die Chinesen nach Russland.  (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Die Handelsbeziehungen zwischen Peking und Moskau werden laut dem Institut der deutschen Wirtschaft immer enger. Mittlerweile sei China für Russland der wichtigste Handelspartner. Umgekehrt profitiere die Volksrepublik von russischen Energielieferungen, heißt es aus Köln.

Auf dem internationalen Parkett stehen sowohl Russland als auch China in der Kritik, wirtschaftlich rücken die beiden Länder laut einer aktuellen Studie immer näher zusammen. Das chinesische Außenhandelsvolumen mit Russland erhöhte sich seit 2017 deutlich, russische Energie wurde von China vermehrt nachgefragt, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln erklärte.

China begebe sich damit auf einen „schwierigen Balanceakt“. „Einerseits ist Russland ein wichtiger Verbündeter, andererseits will Peking es sich nicht mit dem Westen verscherzen, indem es sich auf die Seite Russlands schlägt“, erklärte IW-Ökonomin Sonja Beer. Noch sei unklar, wie lange China diesen „Schaukelkurs“ noch durchhalten könne.

Die wirtschaftlichen Beziehungen Pekings zu Russland wurden den Angaben zufolge zuletzt deutlich enger: Seit 2017 erhöhte sich das chinesische Außenhandelsvolumen mit Russland von rund 84 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf knapp 147 Milliarden Euro im vergangenen Jahr – ein Anstieg um knapp 75 Prozent. Insbesondere Kleidung, Elektrogeräte und Maschinen exportierten die Chinesen nach Russland.

Russland nicht unter Chinas Top-Handelspartnern

Umgekehrt war in China insbesondere russische Energie gefragt: Zwischen 2010 und 2020 stieg der Anteil Russlands an den chinesischen Kohle-, Öl- und Gasimporten jeweils um mehr als das Doppelte. 2010 machte russische Kohle beispielsweise sieben Prozent der chinesischen Kohleimporte aus – 2020 lag der Anteil bereits bei 16,4 Prozent. Auch der Anteil an den Rohölimporten stieg im gleichen Zeitraum von 6,4 auf 15,4 Prozent, beim Gas betrug das Plus 4,2 Prozentpunkte auf insgesamt 6,7 Prozent.

China begebe sich damit auf einen „schwierigen Balanceakt“. „Einerseits ist Russland ein wichtiger Verbündeter, andererseits will Peking es sich nicht mit dem Westen verscherzen, indem es sich auf die Seite Russlands schlägt“, erklärte IW-Ökonomin Sonja Beer. Noch sei unklar, wie lange China diesen „Schaukelkurs“ noch durchhalten könne.

Die wirtschaftlichen Beziehungen Pekings zu Russland wurden den Angaben zufolge zuletzt deutlich enger: Seit 2017 erhöhte sich das chinesische Außenhandelsvolumen mit Russland von rund 84 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf knapp 147 Milliarden Euro im vergangenen Jahr – ein Anstieg um knapp 75 Prozent. Insbesondere Kleidung, Elektrogeräte und Maschinen exportierten die Chinesen nach Russland.

Russland nicht unter Chinas Top-Handelspartnern

Umgekehrt war in China insbesondere russische Energie gefragt: Zwischen 2010 und 2020 stieg der Anteil Russlands an den chinesischen Kohle-, Öl- und Gasimporten jeweils um mehr als das Doppelte. 2010 machte russische Kohle beispielsweise sieben Prozent der chinesischen Kohleimporte aus – 2020 lag der Anteil bereits bei 16,4 Prozent. Auch der Anteil an den Rohölimporten stieg im gleichen Zeitraum von 6,4 auf 15,4 Prozent, beim Gas betrug das Plus 4,2 Prozentpunkte auf insgesamt 6,7 Prozent.

Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Peking-und-Moskau-ruecken-enger-zusammen-article23365414.html

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